Alles Wissenswerte zum Thema Wasserbett
Begriffe von A-ZA
Das persönlichste an einem Wasserbett ist die Textilauflage welche auf den Kunstoff-Wasserkern gelegt wird. Der Wasserkern hat keinerlei Fähigkeit die von uns abge-
gebene Feuchtigkeit zu verarbeiten, dementsprechend ist es extrem wichtig, eine atmungsaktive Auflage zu verwenden.
Der Textilbezug arbeitet für Sie jede Nacht, er ist verantwortlich für das gesamte Schlafklima.
B
siehe Beruhigungsstufe
Beruhigung? Härtegrad? Dämpfung? Eigentlich meinen Alle das Gleiche! Der gesamte Wasserbettenmarkt hat sich bis Dato auf keinen gemeinsamen Namen geeinigt!
Jede Wassermatratze besteht aus einer Kunststoffhülle. In diese Hülle wird nicht nur Wasser gefüllt sondern diese Hülle wird auch mit Vliess-Material gefüllt welches das Wasser aufsaugt und die Wasser- bewegung bremst. Je mehr von diesem Vliess eingebaut wird desto ruhiger und desto fester wird die Matratze.
Je größer ein Softside Wasserbett gewählt wird, desto besser wird der gesamte Liege-Komfort.
Der Richtwert für die Länge eines Softside Wasserbettes errechnet sich wie folgt:
Körpergröße + 15cm = Wasserbett Gesamtlänge
Beispiel:Körpergröße 183cm + 15cm = 198cm
Dieses entspricht dann einer Bettlänge von 200cm
Achtung: Ab einer körpergröße von 185 empfehlen wir die Übergröße 210 oder 220cm
Auf den Sockel werden robuste Sperrholzplatten oder MDF Bodenplatten gelegt.Diese haben die Aufgabe eine Plattform zu schaffen wo das gesamte Wasserbett aufliegt.
D
Das sogenannte Dämpfungsmaterial wird aus speziellem Vlies entwickelt, welches den hohen Anforderungen als Unterstützung und Wellendämpfung dient.Die Materialwahl des Innenlebens ist für den lang anhaltenden Liegekomfort enorm wichtig. Ebenso wichtig ist die Wahl der richtigen Beruhigungsstufe.
siehe Beruhigungsstufe
Dual System heißt, Ihr Wasserbett hat zweigeteilte Wasserkerne, sowie zwei Heizsysteme
Gegenteil: Uno System
H
Bei der Hardside Ausführung wird der Wasserkern komplett von einem festem Holzrahmen gestützt. Man spricht auch vom "klassisches Wasserbett" da das Hardside Wasserbett der Vorreiter für die Softside Wasserbetten war.
siehe Beruhigungsstufe
S
Um die Sicherheit zu garantieren wird um den Schaumrahmen eine Sicherheitswanne auch Liner genannt positioniert. Diese hat die Aufgabe bei eventuellen Schäden durch Fremdeinwirkung oder Materialfehler das Wasser im System aufzunehmen und keinerlei Wasser austreten zu lassen.
Jedes Wasserbett bringt je nach Größe einiges an Gewicht mit. Dieses Gewicht kann nicht - wie bei herkömmlichen Matratzen - von einem Federholzrahmen (Lattenrost) gestützt werden. Zu jedem Wasserbett gehört deshalb der passende Gewichtverteiler, der aus einem Sockel mit Stützkreuzen und Quertraversen mit Stützfüssen oder einem Schubladen-Sockel besteht und dafür sorgt, dass das Gewicht gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilt wird.
Dieses Wasserbett-System basiert auf dem traditionellen Prinzip, dass der eigentliche Wasserkern von einer Schaumstoffumrandung seitlich umschlossen wird. Er hat die Aufgabe, den seitlichen Druck durch das Wasser und das Gewicht der Personen, zu stützen. Der verwendete Schaumstoff muss von guter Qualität sein und ein hohes Raumgewicht haben, um den Wasserkern über Jahre hinweg zu stützen. Achten Sie beim Kauf auf die richtige Grösse des Wasserbettes.
T
Bei einer geteilten Wassermatratze setzt man mittig eine Trennwand ein um eine Bewegungsübertragung zu unterbinden und eine Temperaturübertragung zu vermeiden.
U
Uno System bedeutet, Ihr Wasserbett hat eine durchgehende Matratze.
Gegenteil: Dual System
W
Die Wärme macht den Unterschied. Im Vergleich zu konventionellen Matratzen werden Wasserbetten mit elektrischen Heizungen ausgestattet, um dem Wasser nicht die Möglichkeit zu geben sich abzukühlen. Wasserbetten sind immer wohltemperiert, denn die Heizsysteme sind mit Thermofühlern ausgestattet. Sie sorgen für eine immer gleich bleibende Temperatur. Sie kann über das Thermostat geregelt werden.
Der Wasserkern ist das Herzstück eines jeden Wasserbettes. Der Wasserkern besteht aus der eigentlichen Kunststoffhülle und der individuellen Dämpfungseinheit bzw. Vlies System. Die Materialwahl der Kunststoffhülle und die Verarbeitung dieses Materials ist für die Lebensdauer einer Wassermatratze entscheidend.



